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Die Wirtschaftsregion Düsseldorf weist einen sehr hohen Anteil an Dienstleistungsberufen auf. Über 81 Prozent der Beschäftigten sind im tertiären Sektor zu finden und damit deutlich mehr als im Landesdurchschnitt.

Neben dem Handel spielt dabei die Erbringung von technischen, freiberuflichen und wissenschaftlichen Dienstleistungen eine herausragende Rolle. Dies sind unter anderem Rechts- und Steuerberatungen, Ingenieurbüros und Beschäftigte, die in der Werbung und Marktforschung tätig sind.

Auch Finanz- und Versicherungsdienstleistungen nehmen eine bedeutende Stellung ein. Im Vergleich zum gesamten Bundesland ist die Zahl an Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe unterdurchschnittlich. Dies gilt ebenfalls für das Gesundheits- und Sozialwesen.


Die zehn größten Branchen im Verarbeitenden Gewerbe

Die 10 größten Branchen

Quelle: IT.NRW, NRW.BANK


In der Wirtschaftsregion Düsseldorf waren im Jahr 2016 insgesamt 144 Hersteller von Metallerzeugnissen ansässig. Sie machten 27,9 Prozent aller Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe aus. Auch der Maschinenbau war mit 73 Betrieben eine wichtige Stütze des Verarbeitenden Gewerbes.

Beide Branchen waren mit 134 beziehungsweise 59 Betrieben fast ausschließlich im Kreis Mettmann zu finden. Von den 517 Betrieben im Verarbeitenden Gewerbe waren 384 im Kreis Mettmann und nur 133 in der Stadt Düsseldorf angesiedelt.

Der Großteil der verarbeitenden Betriebe in der Stadt Düsseldorf sind Nahrungs- und Getränkehersteller. Insgesamt 23 Firmen haben sich auf diesen Bereich spezialisiert.


Das Verarbeitende Gewerbe spielt in der Wirtschaftsregion Düsseldorf eine kleinere Rolle als im Landesdurchschnitt. Trotzdem lassen sich auch hier Branchenschwerpunkte identifizieren.

Dies gilt insbesondere für die Hersteller von Metallerzeugnissen, die in Düsseldorf/Mettmann einen deutlich höheren Anteil an Betrieben ausmachen als im Landesdurchschnitt. Es sind auch überdurchschnittlich viele Hersteller von chemischen Erzeugnissen in der Region zu finden.

Seltener anzutreffen sind hingegen Produzenten von Nahrung, Getränken und Tabakwaren, Gummi- und Kunststoffwaren, sowie Hersteller von Glaswaren, Keramik und Verarbeiter von Steinen und Erden.


Regionale Branchenstruktur im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen

Anteil der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe nach WZ-Klassifikation 2008 im Jahr 2016 (in %)

Regionale Branchenstruktur

Quelle: IT.NRW, NRW.BANK


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Andreas M. Idelmann
- Diplom-Betriebswirt -

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Neuer Zollhof 3
40221 Düsseldorf


In den vergangenen Jahren fanden immer mehr Menschen in den freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen eine Arbeit.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wuchs von 51.500 auf 75.300, was einer Zunahme von 46 Prozent entspricht. Auch im Düsseldorfer Gastgewerbe wurden deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen. In dieser Branche gab es einen Anstieg von 15.800 auf 21.100 Beschäftigte.

Im ebenfalls sehr bedeutsamen Handel konnten hingegen kaum zusätzliche Stellen geschaffen werden. Die stärksten Einbußen mussten das Verarbeitende Gewerbe (-5,1 Prozent) sowie die Informations- und Kommunikationsdienstleistungen (-3,3 Prozent) hinnehmen.

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